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DRK Mörlenbach: Mitgliederversammlung im März 2017

Auch im Jahr 2016 wieder mehrere Tausend Stunden für die Allgemeinheit im Einsatz / Aber die Zahl der Freiwilligen nimmt im ganzen Kreis ab Die Helfer brauchen noch mehr Helfer

Der Vorstand des DRK Mörlenbach ist bei der Mitgliederversammlung in Bonsweiher neu gewählt worden. Außerdem gab es unter anderem eine Spende der Mörlenbacher Kolpingsfamilie. Bild: Fritz Kopetzky

Mörlenbach/Bonsweiher. Das Aufgabenspektrum und die Hilfeleistungen des DRK sind breit gefächert und vielfältig und bedeuten nicht nur eine wichtige Säule der Gesellschaft, sondern sind auch immerzu auf das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder angewiesen. Dies wurde einmal mehr bei der Jahreshauptversammlung des DRK Mörlenbach in Bonsweiher deutlich, bei der die Mitglieder das vergangene Jahr noch einmal gemeinsam Revue passieren ließen.

Vorsitzender Werner Meier freute besonders, neben den Mitgliedern auch den Ersten Beigeordneten Andreas Pfeiffer, die Ortsvorsteherin Mörlenbach-Mitte, Maria Wetzel, den Ehrenbürgermeister Lothar Knopf, sowie den stellvertretenden Vorsitzenden des DRK-Kreisverbandes, Hans-Jürgen Weber, begrüßen zu können.

„Mit 664 Blutspenden im Jahr 2016 hat die Spenderzahl zwar zugenommen, jedoch ist allgemein zu beobachten, dass die Spendenwilligkeit leider abgenommen hat, wohingegen die Frequenz von 8700 Personen bei der nunmehr 20 Jahre bestehenden Kleiderkammer ungebrochen hoch ist“, erläuterte Meier in seinem Jahresbericht und lobte ausdrücklich das große Engagement der Mitglieder nicht nur hier, sondern auch an anderen Stellen, wie beispielsweise der Bereitschaft, dem Jugendrotzkreuz, sowie auf zahlreichen Veranstaltungen, wie der Mörlenbacher Kerwe, Konzerten, Festen oder dem Adventsmarkt.

Die vielfältigen Arbeitsbereiche und geleisteten Arbeitsstunden, die insgesamt in die mehreren Tausend gehen – exklusive zahlreicher Fortbildungen und Lehrgänge – verdeutlichen auch die Berichte des Bereitschaftsleiters Jürgen Krönke und des JRK-Leiters Timo Steines-Clemens, die neben einem großen Dank für ihre „Mitstreiter“ auch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde, den weiteren ehrenamtlichen Vereinigungen sowie den Vereinen und Veranstaltern hervorheben.

Spende der Kolpingsfamilie

Nach den regulären Punkten der Versammlung sorgte die Kolpingsfamilie Mörlenbach für eine besonders schöne Überraschung, indem die Leiterinnen Birgit Helferich und Martha Horstmann das Wort ergriffen und den DRK-Vorstand zu sich baten, „denn wir haben es gerade ja noch einmal deutlich durch die Jahresberichte vernommen, was das DRK Mörlenbach über das ganze Jahr hinweg für unsere Gemeinde leistet. Ihr übernehmt eine große Verantwortung, seid immer dabei – nicht nur, wenn Not am Manne ist – und dies alles ehrenamtlich. Das verdient unser aller Respekt und deshalb möchten wir Euch nun eine Spende von 500 Euro überreichten“, erklärte Helferich.

Horstmann ergänzte, „dass dieser Erlös aus unserem Mörlenbacher Adventsmarkt stammt und wir möchten, dass das Geld für einen guten Zweck hier in Mörlenbach genutzt wird.“ Unter einem großen Beifall nahm Meier glücklich die Spende entgegen und fand kaum Worte, seinen Dank zu formulieren, ist dies nicht nur eine Geste großer Anerkennung und Respekts, sondern auch eine gewichtige Hilfe für das DRK.

Hier schloss sich im gleichen Ton Andreas Pfeiffer an und dankte auch im Namen von Bürgermeister Jens Helmstädter sowie der ganzen Gemeinde Mörlenbach, „denn die vielen Zahlen, die wir in den Berichten gehört haben, dokumentieren Ihre nicht zu bezahlende Arbeit. Sie sind einerseits sehr beeindruckend, andererseits aber auch erschreckend, zeigen sie, wie viele Menschen in der heutigen Zeit mitten unter uns hilfebedürftig sind. Ihren ehrenamtlichen Dienst für und am Nächsten können wir gar nicht hoch genug einschätzen und deshalb richtet die Gemeinde Mörlenbach als einzige den jährlichen Ehrenabend für die Blutspender aus“.

Initiative „Vorbild sein“

Hierauf bezog sich nun Kreisvorstandsmitglied Weber, der „trotz einer kleinen Karambolage mit der Stoßstange eines Einsatzfahrzeuges vor 20 Jahren immer herzlich in Mörlenbach willkommen ist“ zunächst lachend, kommt nun aber zu einer weniger erfreulichen Thematik, „denn unsere Mitgliederzahlen stimmen uns bedenklich. Zwar hat unsere Initiative ‚Vorbild sein‘ bereits Wirkung gezeigt, jedoch vermag auch sie das wortwörtliche ‚Mitgliedersterben‘ nicht aufzuhalten“. Doch ohne eine gewisse Anzahl an Mitgliedern könne das DRK die vielfältigen Aufgaben und Leistungen nicht aufrechterhalten.

Ein Abend, der nicht nur einmal mehr die wichtige Bedeutung des DRK für die Gesellschaft verdeutlichte, sondern auch zeigte: Für die Hilfe braucht es Helfer. sst

664 Blutspenden hat das DRK Mörlenbach im Jahr 2016 gesammelt. Archivbild: Fritz Kopetzky

24. März 2017 11:07 Uhr. Alter: 2 Jahre