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Mörlenbach dankt den Lebensrettern

Blutspenderehrung: Menschen, die sich zum 10., 25., 50., 75., und sogar 100. Mal für andere eingesetzt haben, werden in einem festlichen Rahmen ausgezeichnet

Mörlenbach dankt den Lebensrettern

Immer in der Vorweihnachtszeit werden von der Gemeinde Mörlenbach und dem DRK die fleißigsten Blutspender geehrt. Es wurde deutlich, dass nicht nur Menschen aus Mörlenbach die Spendentermine wahrnehmen. Bild: Marco Schilling

Mörlenbach. Schon seit vielen Jahren bereitet die Gemeinde Mörlenbach zusammen mit dem Ortsverband und dem Kreis-DRK in der Vorweihnachtszeit mit einem ganz besonderen Abend, den vielen Blutspendern aus Mörlenbach und der Region eine ganz besondere Ehre. Hier werden Bürger, die zum 10., 25., 50., 75., und sogar zum 100. Mal Blut gespendet haben, in den feierlich geschmückten Vereinsraum des Bürgerhauses eingeladen. In diesem Jahr waren sechs große runde Tische aufgestellt, die sich rasch füllten und schnell für Gespräche der geladenen Gäste sorgten. Immer wieder war das Team der Gemeinde unter der Leitung von Melanie Crefeld unterwegs und servierte Getränke und herzhafte Snacks.

Spender nicht nur aus dem Ort

„Ich habe ja persönlich immer eine große Angst vor der Spritze, aber ich will ja auch was Gutes tun. Und hier in Mörlenbach gibt es danach einfach immer das beste Essen“, erklärt Astrid Adler aus Zotzenbach, wobei sich schnell Robert Helfrich aus Abtsteinach einklinkt: „Ja stimmt. In Reisen gab’s aber auch schon mal Kochkässchnitzel“. Das Ehepaar Bieganski aus Weinheim ergänzt „und in Wald-Michelbach Rippchen mit Kraut!“ So wird bald heiter von den Spenderexperten über eine kulinarische Blutspenderroute diskutiert, nehmen doch viele extra den längeren Weg nach Mörlenbach in Kauf.

Und so begann dann auch Bürgermeister Jens Helmstädter die feierliche Blutspenderehrung mit der Hilfe von Maria Wetzel, Ortsvorsteherin von Mörlenbach-Mitte, Bodo Kalesse, Gemeindevertretervorsitzender, Werner Meier, DRK Ortsverband Mörlenbach und Bruno Klemm, DRK Ortsverband Weiher, bei der alle Bürger mit entsprechenden Spendenzahljubiläen einzeln nach vorne gebeten wurden und ein Präsent überreicht bekamen. „Dies ist eine besondere und auch ganz wertvolle Veranstaltung und für Mörlenbach ein Alleinstellungsmerkmal“, freut sich Helmstädter sichtlich, „denn die Blutspende ist nicht nur ein großer gesellschaftlicher Auftrag – sie so zahlreich zu erfüllen ist wahrlich auch eine Aufgabe für die ehrenamtlichen Arbeiter des DRK und natürlich auch die Spender. Es erfüllt mich mit Stolz, großem Dank, aber vor allem auch mit Respekt, denn ich selbst habe es vor lauter Angst bis jetzt noch nicht geschafft, Blut zu spenden, arbeite aber daran. Unser größter Dank an Sie alle!“ Ihm schließt sich Bruno Klemm an, „denn diese Veranstaltung ist einmalig in Hessen und sogar ganz Deutschland. Ein Abend, der den ehrenamtlichen Helfern des DRK und den vielen freiwilligen Blutspendern gewidmet ist. Wir dürfen nicht vergessen, dass Menschen in Not auf uns angewiesen sind und jeder Tropfen Blut hilft!“, endet Klemm. Während alle nun für ein gemeinsames Foto den Saal verlassen, eilen ihm plötzlich einige Umstehende mit Papiertaschentüchern zu Hilfe. Eine recht tiefe Schnittverletzung vom Nachmittag ist genau in diesem Moment wieder aufgegangen und auf den Ruf von Jens Helmstädter „Wo bleibschde donn, Bruno?“ feixt Klemm humoristisch und die Hand mit Tüchern umwickelt zurück „Isch kumm – isch häbb grod noch schbondan Blut gschbend!“

Im Vereinsraum genossen im Anschluss alle noch lange bei bester Bewirtung durch das Rathausteam mit Getränken und warmen Snacks das Beisammensein von Gleichgesinnten nicht nur aus Mörlenbach, tauschten Anekdoten aus und freuten sich allesamt über diese einmalige Veranstaltung der Anerkennung, Ehrung und des Dankes von Mörlenbach für ihre freiwillige und wertvolle Hilfe am Menschen. sst

20. Dezember 2016 16:12 Uhr. Alter: 2 Jahre